Leinöl mit Quark

 

250 g Bio-Quark

2 Eßl. Leinöl (kaltgepreßt, wenn möglich ungefiltert)

Salatgurke, Gewürze (nur jeweils eines)

 

Quark und Leinöl mit dem Löffel oder Mixer mischen.

Ich nehme meist soviel Salatgurke, damit eine flüssigere Konsistenz entsteht und ich die Mischung trinken kann.

An (gemahlenen) Gewürzen wechsle ich ab mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Sesam, Paprika, Curcuma ...

 

Wirkung: Gut für Darm und Leber, Aminosäurenzufuhr

Warnung: Nicht bei schweren Nierenerkrankungen

 

Ich nehme zum mischen den Mr. Magic. Geht ruckzuck und man kann das ganze im Mixbehälter für unterwegs oder auf die Arbeit mitnehmen.  

Würziger Hirsesalat mit rohem Gemüse

 

Zutaten:

2 Tassen goldgelbe Hirse
2 Tassen Wasser
3 El Oleolux
1 mittelgroße Zwiebel
1 Stück weißer Rettich
eine halbe Paprika
ein Stück Gurke
1 Karotte
3 EL Shoyu
ein paar Spritzer Zitronensaft
1 TL Senf
evtl. frische Kräuter

 

Während man die Hirse auf kleiner Hitze quellen lässt, wird das Gemüse in kleine Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Jetzt würzt man die Mischung mit Shoyu, Zitronensaft und Senf.
In die fertige Hirse gibt man das Oleolux, lässt es schmelzen und rührt es kurz unter. Dann lässt man die Hirse kurz abkühlen ( nicht unbedingt nötig!) und hebt sie löffelweise unter die rohe Gemüsemischung. Danach kann man noch mit frischen Kräutern oder Shoyu nachwürzen, ganz nach Belieben.
Als Rohkosteinlage eignen sich auch andere Gemüsesorten, ganz nach eigenem Geschmack oder Verfügbarkeit.

Oleolux

 

Oleolux wurde von Frau Dr. Budwig entwickelt, um für die Kranken einen Ersatz für Butter als Brotaufstrich und als Fett beim Kochen zur Verfügung zu haben.

Zutaten:

125 ml Leinöl
250 g ungehärtetes Kokosfett
1 mittelgroße Zwiebel
und 10 Knoblauchzehen

 

Zuerst wird das Leinöl in den Kühlschrank stellen. Am besten in dem gleichen Gefäß, in dem es hinterher auch mit dem heißen Kokosfett gemischt werden kann. Ich benutze dazu eine Schüssel mit einem "scharfen" Rand, aber besser ist vermutlich ein Messbecher oder ein anderes Gefäß mit Zotte, um beim späteren Abfüllen in die Gläser eine höhere Zielgenauigkeit zu haben.

Als nächstes schält man die Zwiebel, viertelt sie und erhitzt sie zusammen mit dem Kokosfett bis die Zwiebel beginnt, sich leicht braun zu verfärben. Das dauert so ca. 6-8 Minuten. Genug Zeit also, um die Knoblauchzehen zu schälen.

Diese gibt man nun dazu, bis auch sie sich hellbraun färben. Das dauert etwa weitere 4-5 Minuten und sieht dann aus wie auf dem nächsten Foto. Jetzt ist das Kokosfett fertig und muss nun mit dem Leinöl zusammengebracht werden ohne dass sich dieses zu sehr dabei erhitzt. Aus diesem Grund stand es bis jetzt im Kühlfach.

 

Nun gießt man das heiße Kokosfett durch ein Sieb auf das vorgekühlte Leinöl und rührt die Mischung gründlich durch, bis sich keine Schlieren mehr in dem Ölgemisch zeigen. 

 

Abschließend gibt man das Öl in Gläser mit Schraubdeckel und stellt diese zum möglichst schnellen abkühlen noch einmal ins Kühlfach. Wenn das Gemisch fest geworden ist wechselt es in den normalen Kühlschrank, in dem es aufbewahrt wird.

 

Mehr Informationen dazu auf www.oel-eiweiss-kost.de

 

Pesto - mit Champignons - VEGAN

 

3 Knoblauchzehen (geschält und gehackt)

1 kleine Zwiebel (geschält und grob gehackt)

2 Frühlingszwiebeln (geputzt und grob gehackt)

50 ml Olivenöl

250 g braune Champignons (geputzt, mit Stiel in Stücke geschnitten)

1 Handvoll Walnüsse

2 rote frische Chilischoten (gehackt)

1 Tasse Gemüsebrühe

3 Eßl. getrocknete Tomaten

1/2 Bund Petersilie

Salz

 

In einer großen Bratpfanne Knoblauchzehen und Zwiebeln in wenig Olivenöl anbraten. Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Champignons hineingeben sowie Chili und getrocknete Tomaten. Sachte braten bis alles weich ist (ca. 5 Minuten).

Petersilie und Walnüsse mixen. Den Pfanneninhalt, das restliche Olivenöl und die Brühe dazugeben. Alles pürieren. Mit Salz abschmecken.

 

Kartoffeln mit Feldsalat, Walnüssen und Feta

Zutaten für 4 Personen:
200 g Feldsalat, 400 g Kartoffeln, 200 g Feta (mittelfett), zwei EL Walnusskerne, eine mittelgroße Zwiebel, ein Achtelliter Gemüsebrühe, vier EL Walnussöl, eine Messerspitze Zucker, sechs EL Weißweinessig,

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und zugedeckt 20-25 Minuten kochen. Feldsalat putzen und trocknen. Feta und Walnüsse grob zerteilen. grob zerbröckeln. Die Zwiebel fein würfeln. Brühe und Zwiebel aufkochen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und ca. 2 Minuten köcheln. Kartoffeln abgießen, abschrecken, schälen und noch heiß in dicke Scheiben schneiden. Heiße Zwiebelbrühe darüber gießen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren, Walnussöl darunter schlagen. Über die Kartoffeln geben, vorsichtig mischen, abschmecken. Feldsalat und Feta unterheben. Mit Walnüssen bestreuen.

 

Hafer - für schnelle Energie

Die Engländer bleiben eisern dabei: Haferbrei (Porridge) gehört zu einem ordentlichen Frühstück, in der Army gibt es den jeden Morgen. Die Engländer haben recht. Auch wir erleben, dass dieses Getreide - das jahrzehntelang fast nur noch an Pferde verfüttert wurde - wieder auf unsere Teller kommt. Dafür gibt es gute Gründe: Hafer wächst pflegeleicht, er hat unendlich viele wichtige Inhaltsstoffe, er ist sehr gesund, er ist sehr nahrhaft und er ist bekömmlich. Als Haferschleim wirkt er bei Magenbeschwerden und -entzündungen schon fast wie eine Medizin. Und als ein Hauptbestandteil des morgendlichen Müslis gehört Hafer schon längst zur modernen Ernährung vieler Menschen.

Nahrhaft mit viel Folsäure

Hafer ist eine nahrhafte Sache: 100 Gramm haben 377 kcal und immerhin 12.6 Gramm Eiweiß. Er hat 56 Gramm Kohlenhydrate, dafür wirklich 0,00 Cholesterin. Natrium hat er nur 8 Milligramm, dafür aber 355 Milligramm Kalium 342 Milligramm Phosphor und 129 Gramm Magnesium. Er hat einen sehr Anteil ungesättigter Linolsäure in seinen Fetten. Beachtlich ist sein Gehalt an B-Vitaminen, vor allem an Folsäure. 100 Gramm Hafer decken 40% des Tagesbedarfs Thiamin für die Nerven. Ebenfalls reichlich vorhanden ist Vitamin E.

Ein natürliches Dopingmittel

Mit diesen Inhalts- und Wirkstoffen ist Hafer ein ziemlicher Alleskönner. Er ist leicht verdaulich (Babies und Kleinkinder), er spendet sehr schnell viel Energie über sein Fett und die Kohlenhydrate, er ist nahrhaft. Wegen seines geringen Natrium- und hohen Kaliumgehalts ist er gut für Nieren- und Bluthochdruckkranke. Die Folsäure djent der Blut- und Zellbildung und das Antistress-Vitamin Panthotensäure stärkt die Nerven. Hafer gilt als "natürliches Dopingmitte" weil er die Muskelkräfte stärkt. Früher bestand die Unterwegsverpflegung auf Langstrecken-Fahrradrennen (Tour de france) aus Mineralwasser, Haferschleim, Eigelb und Rotwein. Das Haferstroh wird aufgrund seines Kieselsäuregehalts und der Saponine (Avenacoside) als Tee und Bad bei Hautleiden mit Juckreiz, Kopfgrind, Blasen- und Prostatastörungen, Rheuma, Ischialgie und Gicht eingesetzt.

 

Hafersuppe mit Karotten

Zutaten für 4 Personen:
Vier gehäufte Esslöffel Hafer, 60 Gramm Butter, zwei Zwiebeln, vier mittelgroße Karotten, drei TL gekörnte Brühe, ein Liter wasser. gerieben Muskatnuss, ein halber Bund Petersilie, eine Prise Majoran, Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:
Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Karotten waschen, schälen und grob reiben. Den Hafer sehr fein schroten. Die Zwiebeln in der Butter andünsten. Den Haferschrot dazugeben und ebenfalls kruz anrösten. Das Wasser dazugießen. Die Karotten hinzufügen. Alles einmal aufkochen lassen, dann bei schwacher Hitze zugedeckt 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. Mit gekörnter Brühe, Muskat und Majoran abschmecken. Die Petersilie fein schneiden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hafersuppe mit der Petersilie bestreut servieren.

Haferbrei zum Frühstück

Zutaten für eine Person:
150 g Milch, drei EL Haferflocken, Apfelstücke oder -mus, eine Prise Zimt, eine Prise Salz.

Zubereitung:
Die Milch mit den Haferflocken aufkochen lassen, bis ein Brei entsteht, dann die klein geschnittenen Äpfel oder das Apfelmus unterrühren, mit Salz und Zimt abschmecken.